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Bilder für die Blinden
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Raffael: Madonna diFoligno
Blick aus dem FensterV
von karsten | 22. September 2011 · 10:55 am
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STATUS: SCHON BESCHRIEBEN

Ewa hat sich nochmal ein Bild von Siljas Website gepickt, um es ihr zu beschreiben:

Ewa Maria Slaska:

Vorwort. Wie malt Silja ihre Bilder?

Ich bin bei der Ausstellung von Siljas Bildern gewesen. Bin beeindruckt, aber auch eingeschüchtert. Ich meine, man ist dabei sehr schnell geneigt, nicht daran zu glauben, was man sieht. Zu perfekt sind die Bilder. Man versucht sich damit zu trösten, dass es alles Zufallsprodukte sind. Aber nein, die Künstlerin lässt solche Interpretation nicht zu. Sie malt zwei, drei, vier ähnliche Bilder, manchmal sind sie gleich groß, manchmal groß und klein, und trotzdem sind Motiv und Farbenkomposition ähnlich. Man steht total verblufft und fragt sich, wie? Wie ist es überhaupt möglich? Eigentlich soll man all diese Fragen ablegen und die Bilder nur als Produkt eines künstlerischen Geistes betrachten. Es vergessen, dass die Malerin blind ist. Aber man kann es nicht. Zu steif sind unsere Gedankenwege, zu versteinert. Wir sehen Bilder einer blinden Malerin und wir können nicht umhin. Es ist halt so. Sie ist vielleicht gar selber schuld daran. Sie fordert uns heraus, immer wieder scheint sie, sich heimlich an unserem Staunen zu belustigen. Sie trickst uns aus. Auf ihrer Internetseite treibt sie auch ein Spiel in die umgekehrte Richtung. Sie zeigt dieselben Bilder verschieden umgedreht und es sind plötzlich andere Bilder.

Sicher, es sind dabei Bilder, bei denen man noch versteht, wie sie entstanden sind. Man sieht aufgeklebte Gegenstände oder Papierstreifen, sieht dick aufgetragenen Farben, die sich vor dem Hintergrund abheben. Man kann sich vorstellen, wie die Hand der blinden Malerin darüber streift und streichelt, um zu betasten, was sie hergestellt hatte. Die unebene Struktur dient als Wegweiser, leitet von der einen bis zu der nächsten Arbeitsphase. Aber es sind auch glatte Bilder dabei, die gerade damit stolzen, dass die Farben dünn und glatt aufgetragen sind, in systematischer Ordnung. Kein ungewollter Flecken zerstört die perfekte Harmonie der hellgrünen Rechtecke in drei Grünnuancen, keine Linie der fractalen horizontalen Algen weicht von den vorgegebenen strengen Mustern ab.

Wenn man für Silja die Bilder beschreibt, hilft es manchmal zu wissen, dass sie doch 12 Jahre lang gesehen hat. Dass sie weißt, was man meint, wenn man „rosa Baum“ schreibt oder „blauer Mond“. Aber wie hat sie jetzt, blind, diese fractale Strukturen gemalt? Auch wenn sie sie mal, was ich nicht glaube, irgendwo gesehen hat, es könnte ihr in keiner Weise bei dem Malen dieses Bildes helfen.

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Ich kann locker ein E-Mail-Reglement mit 50 Seiten schreiben aber auch eines auf einer Seite. Was ist der Unterschied? Das eine wird gelesen und wirkt, das andere kostet viel.

Überall begegnen uns schlechte und komplexe Lösungen – mit fatalen Folgen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Oft werden wir von der Komplexität überwältigt. Es drängt sich uns auf: Macht es doch einfach.

Vor Überregulierung und komplizierten Lösungen sollten wir uns hüten. Denn die wirklich wesentlichen Dinge im Leben sind einfach. Einfachheit ist eine Methode und erreicht zweierlei: Prozesse und Regelungen funktionieren und sind effizient.

Es gibt viele Möglichkeiten, einfach zu sein oder etwas einfach zu machen. Viele sagen, das sei schwierig. Das stimmt, denn es ist einfach, etwas zu komplizieren, aber sehr kompliziert, etwas zu vereinfachen. Und trotzdem sollten wir versuchen, einfache Lösungen zu suchen. Hier ein paar Tipps, wo Sie Einfachheit praktizieren können:

Überorganisation wegen Fehlern

Oft sind Fehler und Probleme der Grund für Überorganisation. Fehler sind jedoch menschlich und nicht zu vermeiden. Daran ändern auch Reglemente und Optimierungen nichts. Natürlich versuchen wir immer, fehlerlos zu arbeiten, das ist auch gut so. Doch wir dürfen nicht nach einer Organisation streben, die alle Fehler schon im Voraus zu eliminieren versucht.

Erfolgreiche Produktionsbetriebe halten sich an den Grundsatz: Korrigieren Sie Fehler, wenn sie auftreten und dann sofort. Das heisst, wenn Sie einen Fehler feststellen, jagen Sie ihm nach und stellen sie ihn so schnell wie möglich ab – ein für alle Mal.

Dazu brauchen Sie im Normalfall auch keine Anpassung der Organisation oder ein neues Reglement, welches auch dies und jenes noch regelt, sondern es genügt, wenn Sie den Fehler ausmerzen.

Vereinfachen Sie Ihre Arbeit

Vereinfachen bedeutet, sich aus Aktivitäten auszuklinken, deren Zeitaufwand nicht im Verhältnis zum Gewinn steht. Ermitteln Sie die Bereiche, die am meisten Wert schaffen. Denken Sie immer wieder an die berühmte 80/20-Regel: Nur 20 % Ihrer Tätigkeit schaffen 80 % des Ergebnisses. Welche Tätigkeiten gehören zu den 20 Prozent und welche zu den 80 Prozent?

Überlegen Sie sich: Was sind meine Talente? Was sind die ertragreichsten Produkte und Dienstleistungen? Was sind die Kernkompetenzen unserer Firma? Welche sind unsere besten Kunden? Was sind die wirksamsten Marketingmethoden?

Wenn Sie Ihre Stärken analysiert haben, widmen Sie diesen mehr Zeit. Reduzieren oder meiden Sie andere Tätigkeiten und Bereiche oder noch besser, schaffen Sie sie so schnell wie möglich ganz ab.

Business is simple

Schon Jack Welch schrieb in seinem Buch «Business is simple»: „Die Komplexität der Unternehmensführung wird immer überschätzt. Unternehmensführung ist keine komplizierte Wissenschaft.“ Gute Unternehmer versuchen deshalb immer, Probleme einfach und schnell zu lösen.

Zusammenfassung

Hier noch einige Gedanken und Zitate zum Thema:

18. August 2017 Autor Willy Knüsel

1 Kommentar

Kommentare

Rechtsanwälte und Steuerberater

Beitrag vom

Am 25.05.2018 war es endlich soweit: Nach Jahren der Debatten, unzähligen Diskussionsrunden, Expertenanhörungen und harter, unerbitterlicher Überzeugungsarbeit jeder auch nur erdenklichen Lobby-Gruppe ist das größte Gesetzesprojekt der Europäischen Union – die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) – am vergangenen Donnerstag in Kraft getreten.

Vorausgegangen waren Monate und Wochen der Rechtsunsicherheit für Großkonzerne wie Einzelunternehmen, Gemeinden wie Bundesbehörden, Sportvereine wie Nichtregierungsorganisationen – vom kleinen Webseitenbetreiber bis zu den Rechtsabteilungen der internationalen Player versuchten alle hektisch und penibel die neuen Datenschutzanforderungen umzusetzen.

Begleitet wurde die Einführung der DSGVO von einer bislang in dieser Tiefe ungekannten öffentlichen Debatte. Nicht nur die Politik begann plötzlich, Bedenken zu äußern, auch im Web2.0 und in den sozialen Netzen wurde das neue Datenschutzrecht kontrovers diskutiert. Selbst auf der Straße oder im Café hörte man plötzlich Menschen über Datenschutz sprechen.

Wir haben uns einmal im Web umgesehen und wollen Ihnen die kuriosesten und lustigsten Reaktionen, aber auch einige auf den ersten Blick unglaubliche Auswirkungen nicht vorenthalten:

Jan Böhmermann nimmt’s mit Humor

Frei nach dem Motto „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ nimmt der Moderator und Satiriker Jan Böhmermann die Einführung der DSGVO zum Anlass, sein Twitter-Profil – ganz datenschutzkonform – zu „anonymisieren“:

Zu großer Unsicherheit führt die DSGVO hingegen für Fotografen, Medienschaffende oder Veranstaler. Die Frage, die sich seit Geltung der Neuregelungen nämlich stellt, ist folgende: Gelten die Regelungen und Erleichterungen des Kunsturhebergesetzes (KunstUrhG) (quasi nicht widerrufliche Einwilligung, „Beiwerksregel“, Ausnahmen für öffentliche Veranstaltungen oder Personen des öffentlichen Lebens usw.) nach wie vor uneingeschränkt oder verdrängt die DSGVO dieses Gesetz mit der Folge, dass schon die Aufnahme und Speicherung des Foto- oder Videomaterials eine Einwilligung (oder sonstige Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO ) voraussetzt.

Das Erzbistum Freiburg jedenfalls hat deshalb vorsichtshalber von der Live-Übertragung seines Fronleichnam-Gottesdienstes im Internet abgesehen:

Die Veranstalter dieses Events hier haben sich eine besonders kuriose Lösung einfallen lassen: Teilnehmer sollen einen roten Punkt auf der Stirn tragen – wahlweise auch gerne mit Lippenstift – um zu signalisieren, dass sie ihre Einwilligung zu Fotoaufnahmen verweigern:

Sie wollen sich lächerlich machen? Dank der neuen ist dies nun möglich! Viel Spaß beim tragen des roten Punktes.

Der Grüne Punkt hat auf sein Persönlichkeitsrecht bestanden…

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